de fr it

JeanTrembley

13.1.1674 Genf, 16.12.1745 Genf, reformiert, von Genf. Sohn des Michel (->). 1699 Anne Lullin, Tochter des Jean-Antoine Lullin. 1689-1692 Philosophiestudium in Genf, 1692-1694 Philosophie- dann Rechtsstudium in Basel. 1694-1697 Offizier in holländischen Diensten. 1698 im Rat der Zweihundert in Genf, 1703 Auditor, 1713 Sekretär der Rechnungskammer, 1717 im Rat der Sechzig, 1718 Kleinrat, 1722-1725 Säckelmeister, zwischen 1726 und 1734 dreimal Syndic. 1712 befehligte Jean Trembley das 300 Mann starke Genfer Kontingent im Zweiten Villmergerkrieg. Als Syndic der Milizen galt er 1734 als Hauptverantwortlicher für das sogenannte Tamponnement in Genf, weshalb er noch im selben Jahr seines Amts enthoben und verbannt wurde. Nach seiner Rückkehr aus dem Exil in Morges 1738 wurde er zwar rehabilitiert, aber nicht mehr in seine Ämter eingesetzt.

Quellen und Literatur

  • BGE, Nachlass Trembley
  • P.-F. Geisendorf, Les Trembley de Genève, de 1552 à 1846, 1970, 157-196
  • J. Sautier, La Médiation de 1737-1738, Diss. Paris, 2 Bde., 1979
  • Livre du Recteur 6, 58 f.
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF

Zitiervorschlag

Salomon Rizzo: "Trembley, Jean", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.02.2014, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/046375/2014-02-25/, konsultiert am 26.02.2024.