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WilliamVogt

29.4.1859 Plainpalais (heute Gemeinde Genf), 17.7.1918 Vandœuvres, konfessionslos, von Plainpalais. Sohn des Carl (->). Ledig. Gymnasium in Genf, Aufenthalte in Deutschland und Paris. Nach der Niederlage des Freisinns bei den eidgenössischen Wahlen 1893 legte William Vogt als Mitglied der Genfer Radikalen mit Parteikollegen in Bern einen Rekurs ein. Dieser wurde nach der Intervention von Gustave Ador, Adrien Lachenal und anderen zurückgezogen, um den Interessen der Parteien nicht zu schaden. Aufgrund dieses Ereignisses engagierte sich Vogt im Kampf gegen die Freimaurer und die Protestanten ("Le péril maçonnique en Suisse" 1901). 1898-1902 war er Genfer Grossrat des Parti des Libertin, den er in Anlehnung an die gleichnamige anticalvinistische Partei des 16. Jahrhunderts gegründet hatte. Der Antimilitarist Vogt war Literat, Verfasser von Pamphleten sowie 1893-1898 Autor der satirischen Zeitschrift "La Goutte".

Quellen und Literatur

  • La vie d'un homme: Carl Vogt, 1896
  • F. Ruchon, Histoire politique de la République de Genève, 2 Bde., 1953
  • M. Betancourt, William Vogt et les francs-maçons, Liz. Genf, 1986
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 29.4.1859 ✝︎ 17.7.1918

Zitiervorschlag

Sarah Scholl: "Vogt, William", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 22.10.2012, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/046390/2012-10-22/, konsultiert am 21.06.2024.