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AlfredWeitzel

22.3.1842 Neuenburg, 28.11.1929 Freiburg, katholisch, von Macconnens (heute Gemeinde La Folliaz) und Illens (heute Gemeinde Gibloux). Sohn des Jean-Baptiste, Rechtsanwalts (1856), und der Marie-Joséphine geborene Baron, Schneiderin. 1884 Marie-Madeleine-Louise-Philomène Berguin, Lehrerin, Tochter des Jean, Advokaten und Kirchmeiers. 1864-1866 Rechtsstudium in Freiburg. 1871-1874 Direktor der Fischzuchtgesellschaft, 1874-1885 Vizekanzler des Kantons Freiburg, danach Privatgelehrter. 1889-1907 Direktionssekretär der kantonalen Erziehungsdirektion. Alfred Weitzel machte sich verdient als Mitglied verschiedener Kulturkommissionen sowie ab 1923 als Konservator des Museums für Kunst und Geschichte Freiburg. Er gab eine Geschichtskarte des Kantons Freiburg um 1798 heraus (1914) und war Ehrenmitglied der historischen Gesellschaft. Weitzel verteilte sein Vermögen 1929 an die Universität Freiburg und an verschiedene religiöse und karitative Gesellschaften.

Quellen und Literatur

  • KUBF, Nachlass
  • NEF 64, 1931, 222-227
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GND
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 22.3.1842 ✝︎ 28.11.1929

Zitiervorschlag

Markus Oehrli: "Weitzel, Alfred", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 11.11.2016. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/046398/2016-11-11/, konsultiert am 20.07.2024.