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Marquard vonWolhusen

nach 1200, nach 1281, vielleicht in der ehemaligen Kirche Rüeggeringen (Gemeinde Rothenburg). Sohn des Freiherrn Arnold II. von Rotenburg-Wolhusen und der Adelheid. Erbe der Herrschaft Wolhusen-Wiggern samt der dortigen äusseren Burg. Im Konflikt zwischen Kaiser und Papst neigte Marquard von Wolhusen zuerst dem Papst zu, nahm dann aber eine neutrale Haltung ein. Wohl deshalb ernannte ihn Kaiser Friedrich II. gegen 1249 zum Reichsprokurator im burgundischen Rektorat sowie über die Städte Bern, Murten, Solothurn, Basel, Rheinfelden, Zürich und Schaffhausen. Im Interregnum schloss sich Wolhusen Graf Rudolf von Habsburg an, der 1273 deutscher König wurde. Dieser machte Wolhusen 1274/1275 zum Vizelandgraf bzw. zum Richter im Aargau und im Zürichgau. Letztmals erwähnt wird Wolhusen 1281 in Rechtsgeschäften seines Schwiegersohns Hartmann von Frohburg.

Quellen und Literatur

  • O. Federer, Die Frh. von Wolhusen, 1999
Weblinks
Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ nach 1200 ✝︎ nach 1281

Zitiervorschlag

Maria Wittmer-Butsch: "Wolhusen, Marquard von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 07.02.2018. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/046407/2018-02-07/, konsultiert am 29.05.2023.