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FranzZingg

Erstmals erwähnt 1496, 31.1.1530 Zurzach, von Einsiedeln. 1) 1523 (Vorname unbekannt) Weidmann, Schwester des Vogts von Einsiedeln, 2) 1527 Adelheid Oechslin, Schwester des Johannes, aus Einsiedeln stammenden Pfarrers. 1496 Studium in Tübingen, 1498 in Freiburg im Breisgau, 1502 Magister Artium in Tübingen. Kaplan am Hof von Papst Julius II., 1510 Kaplan am Dreikönigsaltar im Zürcher Grossmünster, 1512-1515 und 1519-1522 Pfarrer in Freienbach (Stellvertretung durch Vikar). Ab 1513 in Diensten des Klosters Einsiedeln, dort Freundschaft mit Huldrych Zwingli. 1516-1517 Empfänger und Verteiler päpstlicher Pensionen. 1523 wieder Pfarrer in Freienbach, wo er nach kurzer Zeit bei den Kirchgenossen und der Schwyzer Obrigkeit in Ungnade fiel. 1523 Teilnahme an der Zweiten Zürcher Disputation, ab 1525 in Zürich Anhänger Zwinglis, 1528 Teilnahme an der Berner Disputation. 1528 Diakon und Seelsorger im Spital, 1529 Pfarrer in Zurzach.

Quellen und Literatur

  • J.B. Müller, «Diepold von Geroldseck, Pfleger des Gotteshauses Einsiedeln», in MHVS 7, 1890, 1-101, v.a. 38 f., 56-58, 98-100
  • Huldreich Zwinglis sämtl. Werke 7, hg. von E. Egli et al., 1911, 467
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1496 ✝︎ 31.1.1530

Zitiervorschlag

Oliver Landolt: "Zingg, Franz", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 07.08.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/046418/2013-08-07/, konsultiert am 24.09.2023.