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JohannesKehrli

27.2.1774 Brienz, 13.7.1854 Brienz, ref., von Brienz. Sohn des Jakob, Landwirts, und der Ursula Wyss. 1804 Barbara Schild, von Brienz, Witwe des Johann Stähli. Als Autodidakt arbeitete K. ab 1804 als Lehrer in Brienz und förderte als begabter Musiker den Schulgesang. 1805 trat er mit einem Mädchenchor am Unspunnenfest auf. Mit Unterstützung der Berner Regierung erschloss er ab 1818 die Giessbachfälle. 1822 errichtete er auf seiner Giessbachwiese ein Gasthaus. Zusammen mit dem Brienzer Pfarrer Daniel Wyss initiierte er den internat. Giessbach-Tourismus. 1834 gab er den Lehrerberuf auf und widmete sich mit seinen Kindern ganz dem Geschäft, das mit der Dampfschifffahrt 1839 einen grossen Aufschwung nahm. 1855 verkauften die Erben die Giessbachbesitzung an Conrad von Rappard.

Quellen und Literatur

  • Slg. Bern. Biogr. 1, 440-446
  • P. Schenk, «Entschwundene "Grandhotel-Herrlichkeit"», in Jb. vom Thuner- und Brienzersee, 1944, 71-86
  • Gedenkschr. aus Anlass der Neueröffnung des Park-Hotels Giessbach, 1949
  • F. Ammann, «Die Giessbach-Hotels», in Jb. vom Thuner- und Brienzersee, 1977, 52-65
  • A.A. Häsler, Berner Oberland, 1986
  • M. Gygax et al., Heimatbuch Brienz, 1999
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Lebensdaten ≈︎ 27.2.1774 ✝︎ 13.7.1854