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WalterWinkler

21.9.1927 Basel,1.5.2015 Muri (AG), reformiert, von Zell (ZH) und Basel, 1990 Ehrenbürger von Windisch. Sohn des Rudolf Winkler, Druckers, und der Klara geborene Gebhardt. 1958 Anna Frieda Rüttimann, Tochter des Emil Rüttimann, Sattlers. Nach dem Besuch der Schulen in Basel machte Walter Winkler 1943-1945 ein Praktikum, bevor er 1945-1948 am Technikum Winterthur Chemie studierte (1948 dipl. Ing. HTL). 1948-1951 arbeitete er als Chemiker bei der Ciba. Dann studierte er 1951-1955 Physik und Chemie in Bern (1955 Dr. phil. nat.). An der Pennsylvania State University besuchte er 1956-1957 weiterführende Studien in Nuclear Science and Engineering. Ab 1955 war Winkler bei der Reaktor AG angestellt und 1960-1965 als Abteilungsleiter des neu geschaffenen Eidgenössischen Instituts für Reaktorforschung in Würenlingen tätig. An der Universität Bern wirkte er 1962-1964 als Privatdozent und 1965-1990 als ausserordentlicher Professor für Reaktorphysik. Gleichzeitig war er 1965-1990 Gründungsdirektor der Höheren Technischen Lehranstalt in Brugg-Windisch. 1971-1978 präsidierte er die Schweizerische Vereinigung für Atomenergie. Winkler war 1962-1989 Generalstabsoffizier und kommandierte 1978 im Rang eines Brigadiers die Festungsbrigade 23.

Quellen und Literatur

  • Winkler, Walter: Repetitorium der Physik, 1969.
  • Winkler, Walter; Hintermann, Karl: Kernenergie. Grundlagen, Technologie, Risiken, 1983.
  • Neue Zürcher Zeitung, 16.7.1965.
  • Wetter, Ernst; Orelli, Eduard von: Wer ist wer im Militär?, 1986, S. 185.
  • Schmid, Arthur et al.: Konturen. Festgabe für Prof. Dr. Walter Winkler, 1990.
  • Guisolan, Jérôme: Le corps des officiers de l'état-major général suisse pendant la guerre froide (1945-1966). Des citoyens au service de l'état? L'apport de la prosopographie, 2003, S. 471-472 (Der Schweizerische Generalstab, 9).
Von der Redaktion ergänzt
  • Stüssi-Lauterburg, Jürg: Historischer Abriss zur Frage einer Schweizer Nuklearbewaffnung, 1995.
Weblinks
Normdateien
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VIAF

Zitiervorschlag

Manuel Balmer: "Winkler, Walter", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 12.05.2021. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/046502/2021-05-12/, konsultiert am 17.05.2022.