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FrançoisForster

22.8.1790 Le Locle, 25.6.1872 Paris, ref., von Kirchberg (SG) und ab 1818 von Neuenburg, später Franzose. Sohn des Jean und der Suzanne Richard. Ledig. F. gravierte zuerst Uhren und zog 1805 nach Paris, wo er sich beim Maler Pierre-Gabriel Langlois und an der Ecole des Beaux-Arts weiterbildete. Nachdem er 1814 den Druckgrafik-Wettbewerb um den Prix de Rome gewonnen hatte, begab er sich nach Italien, wo er Statuen und Reliefs alter Meister studierte und abbildete. 1818 kehrte er nach Paris zurück. Am bekanntesten wurden seine Stiche nach Leonardo da Vincis "Felsgrottenmadonna"(1835) und nach Raffael'schen Gemälden ("Madonna Orléans" 1838, "Die drei Grazien" 1841). Ausserdem reproduzierte er Bilder von Paul Guérin und Paul Delaroche sowie Porträts. 1838 Ritter und 1863 Offizier der franz. Ehrenlegion, 1844 Mitglied der Académie des Beaux-Arts von Paris.

Quellen und Literatur

  • SKL 1, 474
  • Biogr.NE 3, 121-128
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Lebensdaten ∗︎ 22.8.1790 ✝︎ 25.6.1872