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JulesSandoz

8.4.1833 La Chaux-de-Fonds, 21.2.1916 Konstantinopel, ref., von Le Locle und Dombresson, Bürger von Valangin. Sohn des Frédéric Louis, Uhrenhändlers, und der Charlotte Henriette geb. Morthier. Julie Irma Huguenin. Theologiestud. in Neuenburg, 1856 Ordination in Besançon. S. leitete versch. Schulen der Société évangélique de France und unterrichtete Hebräisch. Nach seiner Rückkehr nach Neuenburg 1860 wurde er dort Direktor der städt. Schulen und lehrte bis 1868 an den Auditoires Literatur. 1865-85 war er als Buchhändler und Verleger tätig, ausserdem schrieb er für die "Revue suisse", die "Union libérale" und die 1887 von ihm gegr. Zeitschrift "Le foyer domestique". 1877-83 gehörte er als Vertreter der Liberalen dem Neuenburger Gr. Rat an. S. verfasste polit. Essays und Gedichte. Ab 1892 lebte er in Konstantinopel, erst als Französischlehrer, später als Journalist.

Quellen und Literatur

  • Anthologie de la littérature neuchâteloise, 1848-1998, 1998, 49 f.
  • Les S., du Moyen Age au troisième millénaire, hg. von J.-P. Jelmini, 2000, 164
  • Biogr.NE 3, 331-335
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