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TristanTzara

16.4.1896 Moineşti (Rumänien), 24.12.1963 Paris, israelitisch, Rumäne. Sohn des Filip Rosenstock, Unternehmers in der Waldwirtschaft, und der Emilia geborene Zibalis. Tristan Tzara studierte ab 1915 an der philosophischen Fakultät der Universität Zürich. 1916 gehörte er zu den Gründern des Cabaret Voltaire, wo er etwa seine Simultangedichte (mehrstimmige Gedichte) vortrug. Tzara initiierte und organisierte zahlreiche dadaistische Veranstaltungen, an denen er auch selbst mitwirkte. Er gab unter anderem die Zeitschrift "Dada" heraus und verfasste dadaistische Texte wie "Vingt-cinq poèmes" (1918, mit Holzschnitten von Hans Arp). 1920 zog Tzara nach Paris, wo er unter anderem mit André Breton, Philippe Soupault und Paul Eluard den Pariser Dadaismus prägte. Ab 1930 stand er dem Surrealismus nahe ("L'homme approximatif" 1931, mit einem Stich von Paul Klee).

Quellen und Literatur

  • GW, hg. von H. Béhar, 6 Bde., 1975-91
  • H. Béhar, Tristan Tzara, 2005
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Kurzinformationen
Variante(n)
Samuel Rosenstock (Geburtsname)
Lebensdaten ∗︎ 16.4.1896 ✝︎ 24.12.1963

Zitiervorschlag

Ingrid Bigler-Marschall: "Tzara, Tristan", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 07.01.2014. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/046853/2014-01-07/, konsultiert am 22.06.2024.