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Benjamin-SigismondFrossard

23.8.1754 Nyon, 3.1.1830 Montauban (Midi-Pyrénées), reformiert, von Moudon und Nyon. Sohn des Gabriel, Gerichtsherrn der Stadt Nyon, und der Jeanne-Françoise Ronzel. Marianne Amélie Drouin, Tochter des Paul-Etienne, Unternehmers der königlichen Tuchmanufaktur in Sedan. Benjamin-Sigismond Frossard besuchte das Kollegium in Lausanne (1768) und studierte dann Theologie in Genf (1771). 1777 Ordination, 1785 Doktor der Theologie der Universität Oxford. Anschliessend Pfarrer in Zweibrücken (Pfalz), 1778-1780 in Appenzell und 1780-1803 in Lyon. Um 1794 Professor der Moraltheologie an der Ecole centrale in Clermont-Ferrand. 1810 erster Dekan der Fakultät der protestantischen Theologie in Montauban, wo er das Konsistorium leitete und Moraltheologie lehrte (1815). Frossard wurde seiner Pflichten als Pfarrer und Dekan enthoben, behielt jedoch seinen Lehrstuhl. Er bekämpfte den Sklavenhandel und verfasste mehrere Werke, darunter "La cause des esclaves nègres et des habitants de la Guinée" (1789, 21978).

Quellen und Literatur

  • Livre du Recteur 3, 371
  • R. Blanc, Un pasteur du temps des Lumières, 2000
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Lebensdaten ∗︎ 23.8.1754 ✝︎ 3.1.1830

Zitiervorschlag

Louis Polla: "Frossard, Benjamin-Sigismond", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.06.2007, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/047058/2007-06-05/, konsultiert am 29.11.2022.