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Orobier

Kelt. Volksstamm unsicherer Herkunft, der sich in der frühen Eisenzeit zwischen Como und Bergamo niederliess. Cato erwähnt den auch als Oromobier oder Orumbovier bekannte Stamm in den "Origines". Nach einigen Quellen soll ihr Name aus dem Griechischen stammen. Die Region Sottoceneri des heutigen Kt. Tessin befand sich in ihrem Einflussbereich. Mit den Lepontiern und den Insubrern gehörten die O. zur Zivilisation der sog. Golaseccakultur.

Quellen und Literatur

  • R. Frei-Stolba, «Die Räter in den antiken Quellen», in Das Räterproblem in geschichtl., sprachl. und archäolog. Hinsicht, hg. von B. Frei et al., 1984, 6-21
  • R. C. De Marinis, «Liguri e Celto-Liguri», in Italia omnium terrarum alumna, hg. von A. M. Chieco Bianchi et al., 1988, 157-259