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EdgarMunzinger

10.8.1847 Balsthal, 23.9.1905 Basel, christkath., von Olten. Sohn des Victor, Gerichtspräs., und der Elisabeth geb. M. Enkel mütterlicherseits des Ulrich (->). Bruder von Karl (->) und Oskar (->). 1) 1884 Karolina Elisabeth Anna Stimming, aus Charlottenburg (heute Berlin, 2) 1901 Friedericke Mause, aus Wien. 1866-69 Stud. am Leipziger Konservatorium. Klavierlehrer und Dirigent des Frauenchors in La Chaux-de-Fonds. Ab 1871 Fortsetzung seiner Ausbildung in Berlin, wo M. als Privatlehrer am Stern'schen Konservatorium unterrichtete und viele seiner Werke aufgeführt wurden. Ab 1883 Direktor der Musikschule Winterthur, Gesangslehrer an den höheren Stadtschulen, Organist der Stadtkirche, Leiter der Abonnementskonzerte des Musikkollegiums sowie Dirigent des Gemischten Chors. Ab 1893 erneut in Berlin (Eigentümer des Eichelberg. Konservatoriums). 1898 Rückkehr in die Schweiz. 1901 Berufung als Lehrer für Theorie, Komposition und Klavier an die Musikschule Basel. M. komponierte u.a. die Kantate "Huldigung an den Genius der Töne" (1899) und die "Bundeskantate" (1901).

Quellen und Literatur

  • StadtA Olten, Nachlass
  • UBB, Werke
  • E. Refardt, Hist.-Biogr. Musikerlex. der Schweiz, 1928
  • A. Disch, Leben und Wirken der M. in Olten, 1945
  • A. Disch, Die Musikerfam. der M. von Olten, 1959
  • RISM CH
Weblinks
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VIAF
Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 10.8.1847 ✝︎ 23.9.1905

Zitiervorschlag

Puskás, Regula: "Munzinger, Edgar", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.05.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/047537/2008-05-05/, konsultiert am 22.06.2021.