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SilvioGesell

17.3.1862 St. Vith (damals Preussen, heute Belgien), 11.3.1930 Oranienburg (Preussen), kath., später konfessionslos. Sohn des Ernst, Steuerverwalters, und der Mathilde geb. Talbot. 1887 Anna Boettger. Kaufmänn. Ausbildung in Berlin und Malaga. 1887-1900 und 1906-11 in Argentinien. 1900-06 und 1914-19 als Landwirt und Schriftsteller in Les Hauts-Geneveys. 1911-14 und ab 1927 in der Genossenschaftssiedlung Eden bei Oranienburg. Seine Beiträge zur Sozial- und Geldreform - u.a. "Das Monopol der schweiz. Nationalbank" (1901) und sein Hauptwerk "Die natürl. Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld" (1916) - begründeten die Freiwirtschaftliche Bewegung. 1919 war er Volksbeauftragter für das Finanzwesen in der bayer. Räterepublik, weswegen ihm anschliessend die Rückkehr in die Schweiz verweigert wurde.

Quellen und Literatur

  • GW, 18 Bde., 1988-2000
  • W. Schmid, Silvio G., 1954
  • Silvio G. - "Marx" der Anarchisten?, hg. von K. Schmitt, 1989
  • W. Onken, Silvio G. und die Natürl. Wirtschaftsordnung, 1999
Weblinks
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 17.3.1862 ✝︎ 11.3.1930

Zitiervorschlag

Brassel-Moser, Ruedi: "Gesell, Silvio", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 07.11.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/047646/2005-11-07/, konsultiert am 28.11.2020.