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HermannLübbe

31.12.1926 Aurich (Ostfriesland), luth., Deutscher. Sohn des Gottfried, Amtmanns, und der Weyma geb. Onnen. 1951 Grete Grothues. Stud. der Philosophie, Theologie und Soziologie in Göttingen, Münster und Freiburg i.Br. Nach der Habilitation 1956 lehrte L. an den Univ. Erlangen, Hamburg, Köln und Münster. 1963-69 war er Prof. an der Ruhr-Univ. Bochum, 1966-70 Staatssekr. in Nordrhein-Westfalen, 1969-73 Prof. für Sozialphilosophie an der Univ. Bielefeld, 1971-91 Prof. für Philosophie und polit. Theorie an der Univ. Zürich. In seinem Werk kritisierte L. aus liberaler Warte technokrat. Ansätze und geschichtsphilosoph. Modelle und analysierte die Folgen des Aufklärungsfortschritts. 1990 Ernst-Robert-Curtius-Preis für Essayistik, 1995 Preis der Hanns-Martin-Schleyer-Stiftung, 1996 Grosses Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

Quellen und Literatur

  • Diskurs und Dezision, hg. von G. Koller, H. Kleger, 1990
  • N. Hilger, Dt. Neokonservativismus, 1995
  • F.B. Limberg, Technik und Moral in der Philosophie Hermann L.s, 2002, (mit Werkverz.)
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Lebensdaten ∗︎ 31.12.1926

Zitiervorschlag

Graf, Ruedi: "Lübbe, Hermann", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 16.07.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/047720/2008-07-16/, konsultiert am 25.10.2020.