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Detlev vonUslar

17.3.1926 Hamburg, 7.3.2022 Zürich, protestantisch, aus Deutschland. Sohn des Rafael von Uslar, Majors ausser Dienst, und der Adelheid geborene von Bonin. 1953 Else Möss, Tochter des Paul Möss. Nach seinem Abitur 1943 in Schwerin studierte Detlev von Uslar 1946-1950 Theologie und Philosophie in Göttingen sowie 1950-1953 Philosophie und Psychologie in Freiburg im Breisgau. Er promovierte 1953 und erwarb 1960 ein Diplom in Psychologie. Anschliessend arbeitete er 1960-1967 als verkehrspsychologischer Gutachter in Freiburg im Breisgau, wurde 1967 ausserordentlicher Professor für Psychologie und philosophische Grundlagen der Psychologie und lehrte 1974-1993 als ordentlicher Professor und Leiter der Abteilung für anthropologische Psychologie an der Universität Zürich. Detlev von Uslar beschäftigte sich hauptsächlich mit Wesen und Deutung des Traums sowie mit der Geschichte der philosophischen Psychologie. 1987 erhielt er den Dr.-Margrit-Egnér-Preis.

Quellen und Literatur

  • Uslar, Detlev von: Der Traum als Welt. Untersuchungen zur Ontologie und Phänomenologie des Traums, 1964.
  • Uslar, Detlev von: Leib, Welt, Seele. Höhepunkte in der Geschichte der Philosophischen Psychologie. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, 2005.
  • Imoberdorf, Urs; Reichlin, Urs (Hg.): Beratung, Diagnostik und Therapie in der anthropologischen Psychologie. Festschrift zum 60. Geburtstag von Detlev von Uslar, 1986.
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Zitiervorschlag

Christian Baertschi: "Uslar, Detlev von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 17.06.2022. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/047827/2022-06-17/, konsultiert am 04.02.2023.