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Joseph AntonMoser

4.9.1731 Bischofszell, 2.8.1792 Freiburg, kath., von Niederhelfenschwil. Sohn des Joseph Anton, Schreiners, und der Maria Theresia Bridler. 1) 1767 Elisabeth Fasel, 2) 1783 Anna Magdalena Küster geb. Fleury. Seinem Lehrmeister Johann Michael Bihler aus Konstanz half M. 1753 beim Bau der Orgel in Arlesheim (Gehäuse heute in Delsberg) und derjenigen von St. Michael in Freiburg (1762-64). In Freiburg liess er sich dann auch nieder und wurde 1766 als Hintersäss aufgenommen. Nach der Fertigstellung der Orgel zu den Augustinern in Freiburg 1764 (Gehäuse wie jenes für die Orgel von Adrien Joseph Potier 1767 in Yverdon erhalten) errichtete er u.a. Instrumente in der bern. Nachbarschaft, so 1777 in Ins, 1778 in Neuenegg, 1779 in Erlach (heute in Oberdorf SO), 1781 in Mühleberg, 1784 in Guggisberg (Gehäuse noch erhalten) sowie 1778 die Brüstungsorgel in St. Stephan (nahezu im Originalzustand).

Quellen und Literatur

  • H. Gugger, Die bern. Orgeln, 1978
  • F. Seydoux, Der Orgelbauer Aloys M. (1770-1839), 1996
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Kurzinformationen
Variante(n)
Joseph Anton Mooser
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ≈︎ 4.9.1731 ✝︎ 2.8.1792

Zitiervorschlag

Seydoux, François: "Moser, Joseph Anton", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.12.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/047851/2008-12-18/, konsultiert am 17.06.2021.