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Geld

Geld ist ein in einem bestimmten Wirtschaftsgebiet allgemein anerkanntes Tausch-, Zahlungs- und Wertbemessungsmittel, das auch der Wertübertragung und -aufbewahrung dient. Daneben kann Geld eine wichtige Rolle in religiöser und sozialer Hinsicht spielen. Form und Material des Geldes sind an sich beliebig; die Bandbreite reicht vom Naturalgeld (Vieh, Getreide usw.) bis zum virtuellen Zahlungsmittel.

Anfänge

Das prämonetäre Geld ist in den schriftlosen Gesellschaften nur schlecht fassbar, denn viele der archäologisch überlieferten Agrarprodukte, Werkzeuge und Schmuck, die als Geld benutzt wurden, sind nicht eindeutig als solches zu identifizieren; es bleibt daher unklar, inwieweit diese schon als normierte Tauschmittel dienten. Die wenigen Informationen, die seit der jüngeren Eisenzeit vorliegen, bezeugen erhebliche regionale Unterschiede zwischen den verschiedenen Gesellschaften bezüglich der Geschichte des Geldes und den Funktionen, die diesem jeweils zukamen. Die Münze ist eine relativ junge Geldform: In Kleinasien und im östlichen Mittelmeerraum erscheint sie um 600 v.Chr., im keltischen Bereich im 3. Jahrhundert v.Chr.

Voraussetzung für die Herausbildung erster Geldformen ist die Abkehr von der reinen Subsistenzwirtschaft. Die oft postulierte, aber in Westeuropa nicht beweisbare Evolution der Geldwirtschaft könnte folgende – auch zeitlich parallele bzw. sich überlagernde – Stufen durchlaufen haben: Zunehmender Güteraustausch ab dem Neolithikum führte zum Bedarf nach einem akzeptierten Vermittlermedium, wobei Naturalgeld dieser Rolle zunächst genügte. Im Mittelmeerraum ist zum Beispiel die Funktion des Viehs als Wertmesser literarisch und etymologisch belegt. In einer nächsten Stufe fungierte Metallgerät, das wegen seines geringen Platzbedarfs, seiner Teilbarkeit sowie seiner Haltbarkeit ohne Unterhaltsaufwand gegenüber dem Naturalgeld grosse Vorteile bot, als Hortungs- und Tauschmittel. Später wurden auch Kümmerformen verwendet, die sich formal noch an Geräten orientierten, aber nicht als Werkzeuge zu gebrauchen waren (ungeeignete Legierungen, Dimensionen etc.), und schliesslich Metall in unbearbeiteter Form nach Gewicht. Geldcharakter könnte man zum Beispiel bronzezeitlichen Geräten zumessen, bei denen sich gewisse Gewichtsnormierungen abzuzeichnen scheinen, ein wesentlicher Schritt in der Entwicklung des Metallgeldes.

Moderne Geldtheorien sind für die Erhellung prämonetärer Geldformen wenig hilfreich, da sie von nachvollziehbaren wirtschaftlichen Entscheidungen und Konsequenzen ausgehen. Ethnologische und kulturanthropologische Untersuchungen zeigen jedoch, dass Geld auf unterschiedlichste Weise verwendet und aus verschiedensten Gründen kreiert werden konnte. So sind differenzierte Rituale nachgewiesen, bei denen Geld zwar im Mittelpunkt steht, in denen aber die soziale oder religiöse Komponente weitaus stärker ist als die ökonomische.

Keltische und römische Zeit

Im Gebiet der heutigen Schweiz traten die ersten Münzen im 3. Jahrhundert v.Chr. auf. Es handelte sich um keltische Imitationen makedonischer Goldmünzen (sogenannte Philipperstatere und deren Teilstücke). Silber wurde ab dem 2. Jahrhundert v.Chr. nach römischen Vorbildern geprägt, gefolgt von gegossenen Münzen aus Buntmetall-Legierungen, den sogenannten Potinmünzen. Die frühen Edelmetallmünzen dienten wohl hauptsächlich der Wertkonzentration, der sozialen Differenzierung und im kultischen und funerären Bereich. Erst ab dem späten 2. Jahrhundert v.Chr. lässt sich ein eigentlicher Geldumlauf mit unterschiedlichen Nominalen und Kleingeldanteilen fassen.

Neben überregional verbreiteten Münztypen existierten zahlreiche lokale Münzgruppen (Westschweiz, östliches Mittelland, Wallis). Die Herstellung von Münzen belegen Funde von Prägestempeln (Avenches, Mont Vully) und Tonformen zur Herstellung von Münzschrötlingen, die sogenannten Tüpfelplatten (Üetliberg, Rheinau). Keltisches Kleingeld zirkulierte noch in römischer Zeit.

Die Romanisierung der heutigen Schweiz ging mit einer raschen und durchdringenden Monetarisierung einher, die in der augusteischen Zeit einsetzte. Das Gebiet wurde in den Münzumlauf des Imperiums integriert. Geld wurde bis zum Ende des 3. Jahrhundert im Rahmen des augusteischen Nominalsystems geprägt, das Einheiten aus Gold, Silber und Buntmetallen umfasste; wichtigste Rechnungseinheit war der Sesterz. Handel und die Soldzahlungen für das Militär liessen enorme Mengen an Münzen einfliessen. Die Münze übernahm sämtliche Geldfunktionen vom Zahlungsmittel im alltäglichen Kleinhandel bis zu der – durch zahlreiche Schatzfunde wie zum Beispiel in Vidy oder Kaiseraugst bezeugten – Hortung grosser Vermögen, sofern diese nicht in Grundbesitz investiert wurden. Im 3. Jahrhundert verfiel das augusteische Nominalsystem zunehmend und wurde nach den Reformen des Diokletian durch neue Einheiten auf ebenfalls trimetallischer Basis ersetzt.

Die römische Münzprägung in der Schweiz ist durch mehrere inoffizielle Werkstätten nachgewiesen (Augst, Vidy), deren Produkte wohl teils als Fälschungen verfolgt, teils aus wirtschaftlichen Gründen toleriert wurden. Hingegen ist ein 2004 in Vindonissa gefundener Prägestempel aus der Zeit des Tiberius möglicherweise ein Beleg für eine offizielle Münzprägung.

Mittelalter

Münzumlauf

Mit dem Ende der römischen Herrschaft in der Schweiz versiegte im Laufe des 5. Jahrhunderts der Zustrom von römischen Münzen. Die vorhandenen Prägungen konnten den Umlauf noch eine Weile aufrecht erhalten, bevor sich die spätrömische Geldwirtschaft fast völlig zurückbildete; Tausch- und Naturalleistungen wurden wieder zur Regel. Das mit Münzen aus drei Metallen gebildete römische Nominalsystem verengte sich in den germanischen Nachfolgereichen mit wenigen Ausnahmen auf die hochwertige Goldprägung. Wegen des hohen Werts der Goldmünzen eigneten sich diese nicht für den Alltag. Vermutlich wurden sie vorwiegend für Steuerzwecke und als Thesaurierungsmittel gebraucht.

Als wichtigstes Nominal wurde der Triens, das Drittelsstück des spätrömischen Solidus, geprägt. Das Gebiet der heutigen Schweiz befand sich innerhalb des Merowingerreichs in einer Randlage. Von den über 800 merowingischen Münzorten lagen nur sieben in der Schweiz, alle westlich der Reuss (Genf, Lausanne, Avenches, Saint-Maurice, Sitten, Basel, Windisch). Die Trienten dieser Münzstätten spielten für den einheimischen Münzumlauf keine Rolle. Nach Aussage der Münzfunde zirkulierten hier vielmehr Münzen aus gallischen Emissionsorten, teilweise aber auch ost- und westgotische sowie langobardische Prägungen. Der Übergang von der Gold- zur Silberwährung, der sich im Frankenreich im späteren 7. Jahrhundert vollzog, hatte vorerst kaum Auswirkungen auf das Gebiet der späteren Schweiz.

Vom 8. bis ins 13. Jahrhundert wurde in Mitteleuropa mit wenigen Ausnahmen nur noch eine Münzsorte, der Pfennig (Denar) geprägt, gelegentlich auch sein Halbstück, der Obol. Für grössere Zahlungsbeträge wurden zeitweise Silberbarren benutzt, deren Verwendung sich in schriftlichen Quellen und vereinzelt in Funden niedergeschlagen hat. Die Barren wurden häufig genormt im Gewicht einer Mark oder eines Pfundes hergestellt.

Die wenigen in karolingischer Zeit in der Schweiz hergestellten Münzen hatten für den einheimischen Geldumlauf keine Bedeutung. Unter den Funden dieser Zeit dominieren in der Westschweiz Pfennige aus westfränkischen Münzstätten, in der übrigen Schweiz, besonders in Graubünden und im Alpenrheintal, italienische Prägungen. In den Quellen werden bereits in karolingischer Zeit regelmässig Abgaben in Geld erwähnt, eine Münz- und Geldwirtschaft bestand aber in dieser Zeit allenfalls ansatzweise. Erst im 11. und 12. Jahrhundert spielten die Prägungen aus den einheimischen Münzstätten, die vorwiegend von geistlichen Münzherrschaften betrieben wurden, eine wichtigere Rolle. Die Basler, Zürcher, Lausanner und Genfer Pfennige wurden zu Leitmünzen ihres jeweiligen Gebiets; im Münzumlauf zeichnete sich eine Regionalisierung ab. In Graubünden dominierten weiterhin italienische Prägungen. Entgegen der älteren Vorstellung, dass die Münzen dieser Zeit nur als «Fernhandelsdenare» für den Export bestimmt waren – ein Grossteil der Münzen ist in grossen Horten in Südskandinavien und im Baltikum überliefert –, zeigen neuere Funde zunehmend die Bedeutung der inländischen Zirkulation auf. Offenbar verfügten in dieser Epoche nicht nur Kaufleute über Geld, sondern der Gebrauch von Münzen verbreitete sich zusehends in allen Gesellschaftsteilen.

Neben den erwähnten älteren Pfennigsorten verfügten im 13. Jahrhundert auch diejenigen von Schaffhausen, Zofingen, Bern und Saint-Maurice über eigene Umlaufgebiete. Die einzelnen Münzherrschaften ordneten während dieser Epoche des «regionalen Pfennigs» an, auf ihren Märkten fremde Währungen in die eigene zu wechseln. Die einzelnen «Münzkreise» zeichnen sich in den schriftlichen Quellen aber deutlicher ab als in den Funden, da sich offenbar in der Praxis das Monopol der eigenen Münze nicht vollständig durchsetzen liess und sich die Währungsgebiete häufig überlagerten.

Ab dem 13. Jahrhundert nahm die Bedeutung der Geldwirtschaft zu. Abgaben, die zuvor in Naturalien erfolgten, wurden im Laufe des Spätmittelalters an den meisten Orten durch Geldzahlungen abgelöst. Münzen, besonders Kleinmünzen, gehörten nun endgültig zum Alltag. Einen wichtigen Einschnitt bedeutete das Aufkommen der Gold- und grösseren Silbermünzen, die im Gebiet der Schweiz bald nach 1300 auftauchten. Zu Beginn dominierte bei den Goldmünzen der Florentiner Gulden (florenus), der in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts vom rheinischen Gulden abgelöst wurde. Die wichtigsten ausländischen Silbermünzen waren die Mailänder und Prager Groschen sowie die Tournosgroschen. Ab dem 14. Jahrhundert wurde der Groschen zuerst von Münzstätten in der Westschweiz, dann auch von solchen im übrigen Schweizer Gebiet ausgegeben, gegen Ende des 15. Jahrhunderts schliesslich auch der Gulden. Durch die neu aufkommenden Münzsorten bildete sich im Spätmittelalter ein dreistufiges Währungsgeflecht aus überregional zirkulierenden Gold- und grösseren Silbermünzen sowie dem vorwiegend regional umlaufenden Kleingeld. Die nächste wichtige Entwicklungsstufe war ca. 1490-1500 die Einführung von Grosssilbermünzen (Dicken, Taler) sowie des Batzens. Für den Münzumlauf kamen diese Neuerungen allerdings erst im 16. Jahrhundert zum Tragen.

Rechnungswährungen

Die karolingische Zählweise (1 Pfund = 20 Schilling = 240 Pfennig) war während des Mittelalters das wichtigste Währungssystem und blieb in der Schweiz in den Grundzügen bis ins 19. Jahrhundert in Gebrauch. Im Gegensatz zum Pfennig, der auch ausgeprägt wurde, stellten das Pfund und der Schilling reine Recheneinheiten dar. Der karolingische Pfennig, dessen Gewicht nach der Reform von 793/794 1,7 g betrug, bildete lange eine Einheitsgrösse. Im Laufe des Hochmittelalters wurde dieser Standard aufgegeben und es bildeten sich regionale Pfennigsorten mit unterschiedlichem Gewicht und Wert heraus. Ab dem 11. oder 12. Jahrhundert war es daher nötig, die Währung näher zu spezifizieren (z.B. «Pfund Zürcher Währung»).

Durch die Aufspaltung in einen grossen (Angster, Rappen) und einen kleinen Pfennig (Haller, Stebler usw.) ab der Mitte des 14. Jahrhunderts entstanden eigene Währungen, die auf dem einen oder anderen Nominal beruhten (z.B. Pfund Haller). Vielerorts, wie zum Beispiel in Luzern, gab es nebeneinander verschiedene Pfundwährungen.

Besondere Probleme stellten sich nach dem Aufkommen der grösseren Münzsorten, welche mit den bestehenden Münzeinheiten in eine feste Wertbeziehung gebracht werden mussten. Erste Ansätze eigentlicher Münzsysteme bildeten sich seit dem Ende des 15. Jahrhunderts heraus.

Da die Silbermünzen einer stärkeren Münzverschlechterung (Inflation) ausgesetzt waren als die Goldmünzen, stieg der Kurs des Guldens kontinuierlich. An den meisten Orten verdoppelte oder verdreifachte sich der Wert des Guldens in der lokalen Währung im Laufe des 14. und 15. Jahrhunderts. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts entwickelte sich der Gulden zu einer Recheneinheit, der in der Regel 2 Pfund (= 40 Schilling) entsprachen.

Anfänge des bargeldlosen Zahlungsverkehrs

Die in Italien im 14. Jahrhundert entstandene Form des bargeldlosen Zahlungsverkehrs mittels Wechselbriefen erreichte die Schweiz im 14. und 15. Jahrhundert. In der Messestadt Genf liessen sich italienische Privatbankiers (v.a. die de Medici) nieder, die für ihre Finanztransaktionen ein europaweites Netz nutzen konnten (Banken). Von dieser Art des Kapitalverkehrs profitierten die Kaufleute, die so umständliche und gefährliche Geldtransporte vermeiden konnten. Erst im 16. Jahrhundert verbreiteten sich bargeldlose Zahlungsformen auch im städtischen Kreditwesen (Kredit).

Frühe Neuzeit

Münzumlauf

Um 1500 war der Goldgulden mit dem Dukaten und der französischen Goldsonnenkrone (Krone) noch die wichtigste Goldmünze in der Schweiz. Ab 1530 trat er diesen Rang an das französische und spanische Gold ab. Um die gleiche Zeit drängte die spanische Pistoletkrone auf den Markt. In grosser Zahl tauchten um 1600 Goldstücke als Doublonen, im 18. Jahrhundert auch als Quadrupel auf. Ähnlich verhielt es sich mit den groben Silbersorten fremder Herkunft, die in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts massenweise in die Schweiz drangen und den bisher dominierenden «alten» eidgenössischen Batzen ergänzten. Qualitative und quantitative Untersuchungen des Münzumlaufs zeigen ein Übergewicht fremder Münzen aus Italien, Spanien, Frankreich und dem Deutschen Reich (bis 60% um 1600). Das starke Anwachsen verschiedener Silbermünzen war die Folge der Münz- und Prägepolitik in den umliegenden Monarchien wie zum Beispiel der Reichsmünzreform 1559, die aufgrund der neu entdeckten Silberminen in Südamerika eingeleitet wurde. So zirkulierten denn zusammen mit Reichstaler, Silberdukaten und Philippstaler die französischen Louis neuf und Louis blanc sowie zahlreiche andere fremde Silbermünzen, aber vermehrt auch verschiedene Schweizer Dicken. Die etwa 15 bis 20 schweizerischen Münzherrschaften prägten vereinzelt Gold-, in grösserer Anzahl Silber- und vor allem Scheidemünzen für den täglichen Gebrauch. Von Letzteren liessen die Münzherren alljährlich oder in periodischen Abständen grössere Mengen als Handgeld prägen. In Zürich nannte man sie Haller, Angster, Fünfer, Sechser, Kreuzer, Schilling, Plappart, Batzen, Halbbatzen, 5-Schilling, 10-Schilling. Ab 1650 wurden regelmässig Rappen geprägt, dann auch Unterteilungen oder Vielfache diverser Silbermünzen, zum Beispiel 10-Schilling, Halb- und Vierteltaler. In Genf hatte man den Denier (Pfennig), Deux-deniers (Doppelpfennig), Quart oder Trois-deniers (Drei-Pfennig), Deux-quarts oder Six-deniers (Sechs-Pfennig) sowie zahlreiche Einheiten des Sol (Schilling).

Sortenkurse (Cours de change)

Die meisten Münzherrschaften der Schweiz bewerteten regelmässig die auf ihrem Territorium zirkulierenden fremden Münzen. Zur besseren Koordination trafen sich die Vertreter der eidgenössischen und der zugewandten Orte, anfänglich bei Bedarf, mit der Zeit periodisch, um über gemeinsame währungspolitische Massnahmen zu beschliessen. Sie legten vor allem fest, welche der fremden Geldstücke zur Zirkulation zugelassen, welchen diese nicht erlaubt, die Münzen also verrufen werden sollten. Die offiziellen eidgenössischen Kurse mussten aber jeweils an die örtliche bzw. regionale Rechnungswährung angepasst werden. Die regionalen Differenzen waren im 16. Jahrhundert ausgeprägt, wobei ein Ost-West-Gefälle festzustellen ist: Am schwächsten war die Geldentwertung in St. Gallen, Schaffhausen und Basel, etwas stärker in Zürich, Luzern, Solothurn sowie Bern, am stärksten in Freiburg und vor allem in Genf. Nach der Währungskrise der frühen 1620er Jahre erfolgten nur mehr unbedeutende Abwertungen bis zum Ende des Ancien Régime. Die eidgenössischen Orte und ihre näheren und entfernteren Zugewandten bekamen den Geldumlauf zusehends besser in den Griff, obwohl hin und wieder unter den Münzmeistern schwarze Schafe zu beklagen waren. Einschneidend verschob sich das Preisgefüge zwischen Gold- und Silbermünzen auf dem Markt. Im 16. Jahrhundert zahlte man noch 10 bis 11 g Silber für ein Gramm Gold. Nach der Währungskrise lag das Tauschverhältnis bis über das Ende des Ancien Régime hinaus konstant bei 14,5 g. Die Regierungen gaben in Münzmandaten – vereinzelt schon Ende des 16. Jahrhunderts, häufiger dann ab dem 17. Jahrhundert – gedruckte, offizielle Listen der Sortenkurse heraus (Währungsbewertung). In der Währungskrise 1618-1622 erlebte das Deutsche Reich eine starke Geldentwertung, von der die Schweiz wegen der wirtschaftlichen Verflechtung ebenfalls betroffen war. Nach 1622 werteten auch die eidgenössischen Orte ihre Münzen (Batzen) wieder auf. Nur der Staat Bern vollzog diese Massnahmen nicht. Seine Obrigkeit gab dem eigenen Batzen mit verringertem Edelmetallgehalt einen Zwangskurs: Die Berner Batzen mit dem effektiven Wert eines halben Batzens zirkulierten weiterhin zum Nennwert eines ganzen. Dieses moderne System funktionierte bis 1653, als Bern seinen Batzen dennoch abwertete.

Rechnungswährungen

Darstellung der Arbeitsschritte bei der Münzprägung. Titelseite des Buchs von Hugues Darier, Münzprüfer in Genf, veröffentlicht 1807 (Bibliothèque de Genève, Archives A. & G. Zimmermann).
Darstellung der Arbeitsschritte bei der Münzprägung. Titelseite des Buchs von Hugues Darier, Münzprüfer in Genf, veröffentlicht 1807 (Bibliothèque de Genève, Archives A. & G. Zimmermann). […]

In der alten Schweiz wurde eigentlich nie einheitlich gerechnet. Die häufigsten Rechnungswährungen richteten sich im 16. Jahrhundert gleichzeitig nach dem Gulden- und dem Pfundsystem, im einen etwas mehr, im anderen etwas weniger. Aber über diese beiden Brücken blieben alle Rechnungswährungen unter sich verbunden. Nur galt ein Gulden in Zürich und Luzern 40, in Schaffhausen 30, in Basel 25, in Freiburg 20, in St. Gallen 17,5, in Genf und im Wallis 12, in Zug schliesslich 10 Schillinge. Die entsprechenden Verhältniszahlen gingen beim Pfund von 2,666 bis 0,5. In den Staatsgebieten der deutschen Schweiz verdrängte der Gulden das Pfund oft bereits um 1570 aus dem Rechnungssystem. Im Wallis, der Waadt und in Genf übernahm diese Rolle der Savoyer Gulden (florin de Savoye). In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts führte Bern in seinem Staatsgebiet eine einheitliche Rechnungswährung ein; gemäss diesem System galt 1 Krone 25 Batzen bzw. 100 Kreuzer. Kaufleute, Krämer, Soldunternehmer, Diplomaten und Landvögte, die in der Schweiz viel reisten, mussten sich in allen Rechnungs- und Zahlungssystemen auskennen. Am Ende des 18. Jahrhunderts, um 1798, wurde als neue Rechnungswährung vereinzelt ein Dezimalsystem (1 Fr. = 10 Batzen = 100 Rappen) eingeführt.

Geldmenge

Die Geldmenge in der Schweiz ist zwischen 1500 und 1800 nicht zu berechnen. Anzeichen lassen allerdings darauf schliessen, dass sie sich kontinuierlich vermehrte. Neben den Staaten, die Münzen in Umlauf setzten, spielten bei der Geldschöpfung vor allem das Giral- und Buchgeld und damit die Bankiers eine wichtige Rolle. Die Staatswechsel in Basel und Genf sowie weitere Bankiers dieser Plätze eröffneten auf Wunsch ihrer Kunden – Städte, Adelige, Fürsten, Kaufleute usw. – ein Bankkonto, dessen Inhaber wiederum Zahlungen an andere Kunden der Bank überwiesen. Mit diesem bargeldlosen Zahlungsverkehr dehnte sich die Geldmenge gegenüber dem tatsächlichen Kassenbestand der Bank aus. Eine weitere Geldkategorie wurde mit der Nutzung der Wertschriften als Zahlungsmittel geschaffen. Gülten, Obligationen und Schuldscheine konnten ohne weiteres anstelle von Münzen aus Edelmetall beim Abschluss privater Geschäfte oder zur Begleichung von Steuern in Zahlung gegeben werden.

19. und 20. Jahrhundert

In der Helvetik beanspruchte der Zentralstaat das Münzregal und strebte das erste einheitliche Geldsystem an. Nach provisorischen Prägungen von 1798 basierte dieses gemäss Gesetz vom 19. März 1799 – nach französischem Vorbild, aber auf dem Berner Münzfuss stabilisiert – auf dem «Schweizerfranken» zu 10 Batzen oder 100 Rappen. Die Umsetzung scheiterte. Mangels Edelmetall und aus Kostengründen wurden in den Münzstätten Bern, Solothurn und Basel nur für knapp 190'000 Fr. Silber- und für mindestens 560'000 Fr. Scheidemünzen geprägt. Letztere bildeten noch lange ein Problem, da sich die Kantone aus Kostengründen erst 1832 auf einen Rückzug der herrenlosen Münzen einigten.

In der Mediation ging das Münzregal wieder an die Kantone; der von der Tagsatzung am 11. August 1803 beschlossene einheitliche Münzfuss liess sich nicht durchsetzen. Vor allem Scheidemünzen wurden reichlich geprägt, sodass bald wieder ein «Münzwirrwarr» wie vor 1798 herrschte. Beschlüsse der Tagsatzung sowie Münzvereine und Münzkonkordate der Kantone zeitigten wenig Wirkung. Unter den Kantonen, die sich primär an eigenen Interessen orientierten, bildeten sich zwei grosse Lager: Im Westen setzte man auf ein dem französischen Franken, im Osten auf ein dem in Süddeutschland verbreiteten Gulden entsprechendes System. Nicht zuletzt an diesem Widerspruch scheiterten alle Reformbemühungen.

Der Artikel 36 der BV sicherte dem Bund 1848 die Münzhoheit. In hitzigen öffentlichen Debatten massen sich 1849 ein letztes Mal Anhänger des französischen und des süddeutschen Systems. Mit dem Bundesgesetz von 1850 über das eidgenössische Münzwesen entschied sich das Parlament für die Silberwährung mit dem in 100 Rappen eingeteilten Franken. Von August 1851 bis August 1852 wurden kantonsweise von Westen nach Osten fast 66 Mio. alte Münzen eingezogen, nach Gepräge und Metallwert insgesamt 319 Sorten. Mehr als 150 Jahre später werden für das 5-Frankenstück in der Alltagssprache nicht selten noch immer die alten Bezeichnungen verwendet. So ist in der Deutschschweiz häufig vom Fünfliber, in der Romandie von den cent sous die Rede. Obwohl die Neuprägungen nur ca. 20,5 Mio. Franken ausmachten, schätzte man den Geldumlauf auf 100 bis 120 Mio. Franken – den überwiegenden Teil deckten also französische und analoge Münzen, die vom Bundesrat Anfang 1852 den schweizerischen gleichgestellt wurden.

Münz- und Notenumlauf 1851-1950
Münz- und Notenumlauf 1851-1950 […]

Weil die zunehmende Goldproduktion das Silber verdrängte, anerkannte das revidierte Münzgesetz 1860 französische sowie gleichwertige Goldmünzen und führte damit die Doppelwährung (Bimetallismus) ein. 1865 bildete die Schweiz mit Frankreich, Belgien und Italien die Lateinische Münzunion und wurde damit auch vertraglich zur französischen Währungsprovinz. Den Kern des Systems, dem 1868 auch Griechenland beitrat, bildeten silberne Kurantmünzen der Mitglieder, die sich in Prägung und Einheit (Schweiz: 5, 2, 1, ½ Fr.), nicht aber im Wert unterschieden. National blieben Billon-, Nickel- und Bronze-Scheidemünzen (Schweiz: 20, 10, 5, 2, 1 Rappen). Zunächst dominierte der Münzumlauf die Geldmenge stark, wenn auch sein Anteil sank. Der Umlauf von Banknoten erreichte 1870 erst bescheidene 24 Mio. Franken.

Notenumlauf und Bruttoinlandprodukt 1907-2000
Notenumlauf und Bruttoinlandprodukt 1907-2000 […]

Der Deutsch-Französische Krieg verursachte 1870 eine schwere Liquiditätskrise, vor allem weil Frankreich die Geldzufuhr unterband. Im Sommer musste der Bundesrat vorübergehend den englischen Sovereign und den US-Dollar tarifieren. Das Bundesgesetz über die Prägung von Goldmünzen im Dezember 1870 brachte keine Entlastung, weil die Prägung erst ab 1883 erfolgte. Dagegen stieg die Akzeptanz der Banknoten rasch; ihr Umlauf übertraf wahrscheinlich ab den späten 1880er Jahren den der Münzen. Die regionalen Notenbanken verursachten mit ihren Emmissionen einen Wildwuchs. Mit der Revision des Artikels 39 der BV erhielt der Bund 1891 zusätzlich zum Münzregal das Notenmonopol, konnte dieses aber durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) erst ab 1910 ausüben. Weil 1871 das Deutsche Reich und in der Folge weitere Staaten zur Goldwährung übergingen, wurde Gold knapp. Die reichlichen Ausgabe von Banknoten begünstigte den Abfluss von Silbermünzen nach Frankreich; ihr Umlauf sank um die Jahrhundertwende auf ein Minimu. Vor allem die straffere Notenausgabe der SNB bewirkte eine Trendwende.

Der Erste Weltkrieg stürzte die Lateinische Münzunion in eine tiefe Krise. Die Verordnung des Bundesrats vom 30. Juli 1914 bestimmte den gesetzlichen Kurs für die Banknoten, die damit zum gesetzlichen Zahlungsmittel wurden, und hob die Pflicht der Nationalbank auf, Noten in Metallgeld einzulösen. Diese Massnahmen, mit denen eine Periode flexibler Wechselkurse eröffnet wurde, gewährleisteten aber keine Stabilität. Vor allem der Goldzufluss und die Übernahme von Reskriptionen des Bundes inklusive solcher der Schweizerischen Bundesbahnen durch die SNB blähten die monetäre Basis auf. Der Notenumlauf stieg 1914-1919 von 456 Mio. auf 1024 Mio. Franken. Folge war eine nie gekannte Inflation; der Landesindex der Konsumentenpreise kletterte 1914-1920 von 100 auf 224 Punkte.

Weil sich die Lage in den kriegführenden Staaten weit ungünstiger entwickelte, sammelten sich Silbermünzen der Lateinischen Münzunion bis Ende 1919 in der Schweiz an. Einfuhrverbote und zunehmende Nationalisierung der Münzen untergruben die gemeinsame Währung der Münzunion, die sich daher Ende 1926 formell auflöste. Im Inland folgte der Inflation eine starke Deflation; der Landesindex der Konsumentenpreise sank bis 1922 auf 164 Punkte. Ende 1924 erreichte der Franken gegenüber dem US-Dollar die Vorkriegsparität, und die SNB beschloss, ihn auf diesem Niveau zu halten.

Ab 1927 waren nur noch schweizerische Münzen zugelassen; damit baute die Geld- und Währungspolitik erstmals ausschliesslich auf eigene Zahlungsmittel. Die Revision des Bundesgesetzes über die SNB 1929 brachte rechtlich den faktisch von der SNB ab 1907 gepflegten Übergang zur Goldwährung; ausserdem löste die Nationalbank von jetzt an Banknoten zwischenzeitlich wieder in Goldmünzen ein. Mit der Totalrevision des Münzgesetzes 1931 wurde der Fünffränkler als letzte Silbermünze zur Scheidemünze degradiert.

Die Reorganisation des Geldwesens erfolgte zu ungünstiger Zeit. Wegen der Weltwirtschaftskrise gaben wichtige Wirtschaftsmächte wie Grossbritannien (1931) und die USA (1933) den Goldstandard auf und werteten ab. Zudem gingen die meisten europäischen Staaten zur Devisenbewirtschaftung über. Die Schweiz hielt lange an Goldstandard und Parität fest. Diese Position, die eine weitere Deflation – der Landesindex der Konsumentenpreise sank von 1929 bis 1936 von 161 auf 130 Punkte ab – stützte, erwies sich zunehmend als unhaltbar, und 1936 wertete der Bundesrat den Franken um 30% ab. Gleichzeitig hob er die Einlösepflicht für Banknoten erneut auf, da ihr Wert nicht mehr dem der Goldmünzen entsprach.

Die Abwertung 1936 und die unsicheren Vorkriegs- und Kriegsjahre brachten einen beträchtlichen Zustrom von Edelmetall und Devisen. Bedenklich waren vor allem Geschäfte mit der Reichsbank, die sich dringend benötigte konvertible Franken zum Teil mit Raubgold beschaffte. Der Goldbestand der SNB wuchs im Zweiten Weltkrieg um fast zwei Drittel, der Notenumlauf um fast neun Zehntel. Dennoch gelang es, die Inflation besser zu kontrollieren als im Ersten Weltkrieg; der Landesindex der Konsumentenpreise stieg nur von 100 auf 152 Punkte.

Bereits gegen Ende des Kriegs zeichnete sich mit dem Abkommen von Bretton Woods ein neues Weltwährungssystem ab, dem das schweizerische angepasst wurde. Das totalrevidierte Münzgesetz von 1952 brachte nach 16 Jahren die Rückkehr zur Fixparität. 1954 verlängerte der Bundesrat die Aufhebung der Einlösepflicht der SNB auf unbestimmte Zeit; erst 2000 wurde schliesslich auf die explizite Golddeckung des Notenumlaufes verzichtet.

Bis das Europäische Währungsabkommen 1958 den Weg zur Konvertibilität ebnete, dauerte in den meisten Ländern die Devisenbewirtschaftung an. Bereits vorher strömten ausländische Gelder in die Schweiz, welche die SNB 1955, 1960 und 1964 durch Gentlemen's Agreements mit den Geschäftsbanken abzuwehren suchte. Trotz der darin festgelegten schlechten Konditionen hielt der Zufluss an (erwarteter Aufwertungsgewinn, Steuerflucht). Die Expansion der Geldmenge (1960 16'839 Mio., 1970 32'925 Mio., 1975 47'348 Mio.) schürte eine anhaltende Inflation, die 1970-1975 ihr Maximum mit durchschnittlichen Jahresraten von über 7,5% erreichte. Wegen der Hausse des Silberpreises stieg der Metallwert der silberhaltigen Scheidemünzen in den späten 1960er Jahren über den Nennwert. Nachdem sich ein Export-, Hort- und Schmelzverbot als untauglich herausgestellt hatte, wurden 1968 die 2-, 1- und 1/2- sowie 1969 die 5-Frankenstücke durch Legierungen aus Kupfer und Nickel ersetzt.

Angesichts der Turbulenzen auf den Devisenmärkten erhielt der Bundesrat im revidierten Münzgesetz Ende 1970 die Kompetenz, die Goldparität des Frankens nach Rücksprache mit der SNB festzusetzen. Er wertete ihn 1971 in zwei Schritten um insgesamt 13,9% auf. Weil sich dies als ungenügend erwies, gab er Anfang 1973 den Wechselkurs frei, was zu einer massiven Aufwertung führte. Unter dem Regime der flexiblen Wechselkurse fiel der US-Dollar 1970-1972 von 4,31 auf 3,82 Fr. und erreichte 1979 mit 1,66 erstmals die gleiche Grössenordnung wie um die Jahrtausendwende, 2008 fiel er erstmals unter 1 Fr. Inflationäre Phasen wie 1978-1985 und 1988-1993 wechselten mit solchen weitgehender Preisstabilität ab. Die Frage, ob die SNB mit einer zu restriktiven Geld- und Währungspolitik den Frankenkurs zu hoch hält und damit die Exportindustrie in Schwierigkeiten bringt, wurde periodisch lebhaft diskutiert. Anfang 2002 führten die Nachbarstaaten den Euro ein und machten damit die Schweiz zur Währungsinsel, in deren Touristik- und Grenzregionen er sich als Zweitwährung durchzusetzen vermochte.

Quellen und Literatur

Allgemeines
  • A. Ascain, J.-M. Arnaud, Gesch. des Geld- und des Finanzwesens, [1967], (franz. [1965])
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  • M. North, Das Geld und seine Gesch., 1994
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Anfänge
  • K. Polanyi, Primitive, Archaic and Modern Economies, 1968
  • S. Hansen, Studien zu den Metalldeponierungen während der älteren Urnenfelderzeit zwischen Rhônetal und Karpatenbecken, 1994
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  • H.-U. Geiger, «Quervergleiche: Zur Typologie spätma. Pfennige», in ZAK 48, 1991, 108-123
  • B. Zäch, «Fremde Münzen im Geldumlauf der ma. Schweiz (11.-15. Jh.)», in Moneta locale, moneta straniera. Italia ed Europa XI-XV secolo, hg. von L. Travaini, 1999, 401-442
Frühe Neuzeit
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Weblinks

Zitiervorschlag

Peter, Markus; Schmutz, Daniel; Körner, Martin; Degen, Bernard: "Geld", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.02.2014. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/047970/2014-02-18/, konsultiert am 13.05.2021.