de fr it

Ursula vonWiese

21.4.1905 Berlin, 1.5.2002 Zürich, deutsche Staatsangehörige, ab 1931 von St. Gallen. Tochter des Leopold, Soziologen, und der Johanna geborene Freiin von Gersdorff. Schwester des Benno, Germanisten. 1931 Werner Johannes Guggenheim. Schauspielunterricht in Köln, Engagements unter anderem in Köln, Dresden, Kassel und Berlin. Ab den 1930er Jahren Publizistin, Übersetzerin und Verlagslektorin beim Scherz-Verlag in Bern und beim Arche-Verlag in Zürich. Ursula von Wiese schrieb Kinder- und Jugendliteratur, Märchen, Kriminalromane, Kurzgeschichten, Feuilletons, Glossen, Reiseberichte sowie Koch- und Sachbücher und übersetzte mehrere Hundert Werke ins Deutsche. Daneben trat sie an der von ihrem Gatten mitgegründeten Schweizerischen Volksbühne auf, gastierte nach dem Krieg an verschiedenen Schweizer Bühnen und übernahm einige Fernseh- und Filmrollen. 1973-1978 Präsidentin der Gesellschaft Schweizerischer Dramatiker. Ehrengaben des Kantons und der Stadt Zürich.

Quellen und Literatur

  • Vogel Phönix, 1994 (Autobiogr.)
  • Alles schon dagewesen, 2002
  • TLS, 2100 f.
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 21.4.1905 ✝︎ 1.5.2002

Zitiervorschlag

Tanja Stenzl: "Wiese, Ursula von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.10.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/047976/2013-10-29/, konsultiert am 16.06.2024.