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Haus

Fam. aus Stein (AG), die im 17. und 18. Jh. hohe Stellungen im Bistum Basel einnahm. Die bürgerl. Familie verdankte ihren Aufstieg u.a. der Förderung durch die Fürstäbtissin von Säckingen und die vorderösterr. Adelsfamilien von Grammont und von Schönau. Zwei Söhne des Johann Jakob, Wirts zum Löwen in Stein, wurden Basler Weihbischöfe, nämlich Johann Christoph (->) und Johann Baptist (->). Deren Neffe Laurenz Anton (1686-1735) war Domherr zu Arlesheim und dessen Bruder Johann Heinrich (1689-1748) fürstbischöfl. Beamter in der Landvogtei Birseck. Auch Söhne von Töchtern aus der Fam. H. gelangten in hohe Kirchenämter, so der Basler Domherr Johann Jakob Leo (1693-1756) und Weihbischof Johann Baptist Joseph Gobel.

Quellen und Literatur

  • A. Reinle, «Die Bischofsfam. von Stein», in Jurabl. 13, 1951, 119-126
  • C. Bosshart-Pfluger, Das Basler Domkapitel von seiner Übersiedlung nach Arlesheim bis zur Säkularisation (1678-1803), 1983, 209-215 (mit Stammtaf.)