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KarlKloter

30.9.1911 Lengnau (AG), 13.8.2002 Luzern, kath., von Zürich und Lengnau. Sohn des Leo, Hotelconcierge, und der Ida geb. Angst. Bruder des Theodor (->). 1939 Martha Josefina Schürch. Ausbildung zum Bäcker, ab 1939 Stanzer in Zürich. 1965-74 SP-Mitglied des Zürcher Gemeinderats. Gefördert durch Otto Steiger, Carl Seelig, Werner Weber und August E. Hohler publizierte K. zunächst Gedichte ("Fabeln und Gedichte" 1949), dann v.a. autobiografisch gefärbte Romane ("Markus" 1959, "Wo die Väter fehlten" 1979), welche die sozialen und menschl. Probleme der Arbeiter darstellen. In "Salvatrice" (1969) greift er die Probleme der Gastarbeiter auf. 1999 erhielt K. den Preis der Jaeckle-Treadwell-Stiftung.

Quellen und Literatur

  • Irrwege und Heimwege, 1995, (mit Bibl.)
  • SLA, Nachlass
  • P. Meier, «Während ich unten geblieben bin, Karl K. 1911», in Grenzfall Literatur, hg. von J. Bättig, S. Leimgruber, 1993, 224-237, (mit Werkverz.)
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Lebensdaten ∗︎ 30.9.1911 ✝︎ 13.8.2002