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AlbertWirz

13.1.1944 Meilen, 7.5.2003 Männedorf, ref., später konfessionslos, von Küsnacht (ZH). Sohn des Heinrich Albert, Druckers, und der Rosa Emma geb. Richner. 1967 Anna Cristina Ghelfi, Journalistin, Tochter des Salvatore, Maschineningenieurs. 1963-69 Stud. der Geschichte sowie der russ. Sprache und Literatur an der Univ. Zürich. 1970-73 Assistent an der Univ. Stuttgart. 1972 Dr. phil. an der Univ. Zürich. 1973-74 Senior Associate Member am Saint Antony's College in Oxford. 1980 Habilitation für neuere Geschichte, besonders der Geschichte und Politik Afrikas, an der Univ. Zürich, dort 1982-85 Oberassistent am Hist. Seminar. 1982-83 Research Fellow an der University of North Carolina. 1985-88 Redaktor beim "Magazin" des "Tages-Anzeigers", 1988-91 Chefredaktor. 1992-93 Lehrauftrag an der Univ. Basel. 1993-2003 o. Prof. für Geschichte Afrikas an der Humboldt-Univ. in Berlin, dort 1994-96 Direktor des Instituts für Asien- und Afrikawissenschaften. W. griff in seinem wissenschaftl. Werk früh Themen sowie method. und interpretative Ansätze auf, die erst später breiter diskutiert wurden.

Quellen und Literatur

  • Krieg in Afrika, 1982
  • Sklaverei und kapitalist. Weltsystem, 1984
  • Die Moral auf dem Teller, 1993
  • A. Eckert, «Albert W. (1944-2003)», in Gesch. und Gesellschaft 30, 2004, 661-667
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Lebensdaten ∗︎ 13.1.1944 ✝︎ 7.5.2003