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JosephSchmid

28.12.1754 Oberdorf (SO), 2.1.1827 Solothurn, kath., von Kienberg. Sohn des Laurenz, Müllers in Langendorf, und der Theresia Zuber. 1767-72 Jesuitenkollegium in Solothurn, Schüler von Josef Ignaz Zimmermann, unter dessen Auspizien 1773 die Disputation "Von der Drammatischen Dichtkunst" entstand. 1773-79 Theologiestud. am Lyzeum in Solothurn, an der Universität und am Seminar in Besançon. 1779 Priesterweihe, Vikar in Dornach. 1781 Hauslehrer bei der Patrizierfam. Zeltner, 1782-88 Lehrer der dt. Knabenschule, 1788-1801 Lateinschulmeister in Solothurn. 1801-27 Kaplan zu St. Katharinen. Als Anhänger der Helvetik 1798 Mitglied der solothurn. Kirchen- und Schulkomm., 1798-1803 und 1805-12 Erziehungsrat. 1785 Mitglied der Helvet. Gesellschaft, 1788 des Wochenblattvereins und 1808-19 der Literar. Gesellschaft Solothurn.

Quellen und Literatur

  • StASO
  • ZBSO
  • J. Mösch, Die Solothurn. Volksschule vor 1830, Bd. 3, 1914, 16; Bd. 4, 1918, 76-81
  • H. Brunner, «Die Pfarrer-Enquête von 1799», in JbSolG 58, 1985, 73-254, v.a. 215 f.
  • S. Hulfeld, Zähmung der Masken, Wahrung der Gesichter, 2000
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