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RobertMüller

17.6.1920 Zürich, 15.10.2003 Villiers-le-Bel (Ile-de-France), ref., von Zürich. Sohn des Ernst Friedrich, Kaufmanns, und der Anna Maria geb. Messmer. 1) 1944 Hedwige Denise Robichon, von Lausanne, 2) 1954 Miriam Lilla Shir, aus den USA. Handelsschule in Zürich, 1939-45 Ausbildung zum Bildhauer bei Germaine Richier und Otto Bänninger in Zürich. Aufenthalt in Italien, ab 1949 in Frankreich wohnhaft. 1946, 1947 und 1950 Eidg. Kunststipendium. 1956-60 Beteiligung an den Biennalen in Venedig, São Paulo und Paris, 1959 an der Documenta 2 in Kassel, in den 1960er Jahren Einzelausstellungen in den USA, Amsterdam, Wien, Düsseldorf. 1971 Kunstpreis der Stadt Zürich, 1996 Einzelausstellung im Kunsthaus Aarau. International berühmt wurde M. in den 1950er und 60er Jahren mit seinen amorph-erot. Eisenplastiken, zumeist Assemblagen aus Objets trouvés. Spätere Monumentalplastiken aus Eisen oder Beton sind organisch geschmeidig und teilweise auch farbig. Ab 1978 Hinwendung zu Zeichnung und Druckgrafik.

Quellen und Literatur

  • Robert M., Skulpturen, Zeichnungen und Druckgraphik, hg. von B. Wismer, 1996
  • R.M. Mason, Robert M., 1997
  • BLSK, 762 f.
  • NZZ, 17.10.2003
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Lebensdaten ∗︎ 17.6.1920 ✝︎ 15.10.2003