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HansSchultz

15.4.1912 Breslau (heute Wrocław, Polen), 13.5.2003 Thun, ref., von Basel. Sohn des Johannes Wilhelm Gustav, Arztes, und der Paula geb. Bascho. 1941 Lilly Hatz. Schulen und Stud. der Jurisprudenz in Bern, 1938 Dr. iur. 1942-55 Gerichtspräs. in Thun, 1951 PD, 1955 ao., 1959 o. Prof. für Strafrecht, Strafprozessrecht, strafrechtl. Hilfswissenschaften und Rechtsphilosophie an der Univ. Bern. 1959-87 Verfasser von Berichten über die strafrechtl. Rechtsprechung des Bundesgerichts in der "Zeitschrift des Bern. Juristenvereins", 1962-91 Redaktor der "Schweiz. Zeitschrift für Strafrecht". Nach 1971 Präs. diverser eidg. Expertenkommissionen zur Revision des besonderen Teils des Schweiz. Strafgesetzbuchs, 1985 im Auftrag des Bundesrats Vorentwurf eines total revidierten allg. Teils des Schweiz. Strafgesetzbuchs. Autor zahlreicher Studien zum internat. Strafrecht, Strassenverkehrs- und Arztrecht. S. genoss hohes internat. Ansehen als gleichermassen dogmatisch wie praktisch-kriminologisch beschlagener Wissenschafter und liberaler Strafrechtsreformer. Dr. iur. h.c. der Univ. Basel und Freiburg i.Br.

Quellen und Literatur

  • Einführung in den allg. Tl. des Strafrechts, 1973 (41982)
  • H.-H. Jescheck, «Hans S. zum Gedächtnis», in Zs.f. die gesamte Strafrechtswiss. 115, 2003, 459-468
  • Schweiz. Zs.f. Strafrecht 121, 2003, 240-243
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