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OttoMarchi

13.4.1942 Luzern, 26.12.2004 Khao Lak (Thailand, Opfer des Tsunami), christkath., von Luzern. Sohn des Otto, Personalchefs SBB, und der Lilly geb. Hasler. Stud. der Schweizer Geschichte und der Germanistik an der Univ. Zürich, 1970 Promotion. 1974-80 journalistisch tätig, 1982-89 freier Schriftsteller, 1990-2004 Dozent für Sprache an der Hochschule für Gestaltung in Luzern. Bekannt wurde M. mit seiner "Schweizer Geschichte für Ketzer" (1971), in der er die Mythen der Schweiz kritisch beleuchtet. Themen seiner Werke sind Beziehungsprobleme ("Landolts Rezept" 1989, eine moderne Variation von Gottfried Kellers "Landvogt von Greifensee"), aber auch die Objektivität des Historikers ("Sehschule" 1983) bzw. des Journalisten ("Soviel ihr wollt" 1994, Rekonstruktion der Beziehung von Vital Kopp und Annemarie von Matt).

Quellen und Literatur

  • SLA, Nachlass
  • KLG
  • Killy, Literaturlex. 7, 459 f.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 13.4.1942 ✝︎ 26.12.2004

Zitiervorschlag

Zeller, Rosmarie: "Marchi, Otto", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 21.08.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/048741/2008-08-21/, konsultiert am 21.10.2020.