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SchangHutter

11.8.1934 (Jean Albert) Solothurn, konfessionslos, von Diepoldsau. Sohn des Jean, Steinmetzen und Bildhauers, und der Martha geb. Brotschi. 1950-54 Steinbildhauerlehre im elterl. Betrieb in St. Niklaus (SO), Kunstgewerbeschule Bern, 1954-61 Stud. der bildenden Künste in München. 1982-85 in Hamburg, 1985-87 in Berlin, dann in Hessigkofen, seit 1999 in Genua und Derendingen wohnhaft. 1971 Eintritt in die SP, 1991 Ständeratskandidat für den Kt. Solothurn. H. gehört zu den herausragenden figurativen Bildhauern der Schweiz. Der marionettenhafte, verletzl. Stil seiner Gestalten ist durchdrungen von einem humanist. Menschenbild. Die Sprachlosigkeit und Einsamkeit der Figuren machen die innere Qual als Reaktion auf äussere Zwänge und Ereignisse sichtbar. Mehrere Auszeichnungen, so 1986 Kunstpreis des Kt. Solothurn.

Quellen und Literatur

  • BLSK, 528
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Lebensdaten ∗︎ 11.8.1934