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AugusteVeillon

29.12.1834 Bex, 5.1.1890 Genf, ref., von Bex. Sohn des David-Samuel-Rodolphe, Notars, und der Marie-Louise geb. Testaz. 1863 Laure-Emilie Karcher, Tochter des Henri. Nach einem geisteswissenschaftl. Studium 1854-56 und Theologievorlesungen (1858 Unterbrechung) an der Akad. Lausanne trat V. in das Malatelier von François Diday in Genf ein. Er bildete sich autodidaktisch in Paris weiter. Hier besuchte er 1861 Eugène Fromentin, der ihn stark beeinflusste. Als Orientmaler fand V. bei seinen Zeitgenossen grosse Wertschätzung. Zahlreiche Reisen, v.a. ins Berner Oberland und 1873-74, 1874, 1884-88 in den Orient, inspirierten seine Landschaftsmalerei. V. zeigte seine Bilder in der Wanderausstellung Turnus und in Ausstellungen der Stadt Genf. 1873 erhielt er eine Medaille an der Weltausstellung in Wien, 1889 eine Auszeichnung an jener in Paris. 1890 fand postum eine grosse Retrospektive statt.

Quellen und Literatur

  • BLSK, 1070
  • L. Langer, «"Je séjourne au pays des sultanes": les voyages orientaux de Louis Auguste V. (1834-1890)», in Revue historique du mandement de Bex 32, 1999, 17-38
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Lebensdaten ∗︎ 29.12.1834 ✝︎ 5.1.1890