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WilhelmMeyer-Lübke

30.1.1861 Dübendorf, 4.10.1936 Bonn, ref., von Zürich. Sohn des Wilhelm Meyer und der Emma geb. Frei. 1889 Hermine Lübke. 1879-81 Stud. der vergleichenden Sprachwissenschaften in Zürich, 1882-83 in Berlin, 1883 Promotion an der Univ. Zürich. 1887 PD für vergleichende Sprachwissenschaft an der Univ. Jena, 1890-92 ao. Prof., 1892-1915 o. Prof. für rom. Philologie an der Univ. Wien (Rektor 1906-07) und 1915-28 o. Prof. für rom. Sprachwissenschaft an der Univ. Bonn. M. gehörte zu den bekanntesten Sprachwissenschaftlern seiner Zeit und verfasste grundlegende Werke zu Grammatik und Etymologie, in denen er die Methoden der Indoeuropäistik exemplarisch auf das Stud. der rom. Sprachen anwandte. Aus seiner breiten wissenschaftl. Tätigkeit ragt das "Romanische etymologische Wörterbuch" von 1911-20 heraus, ein krit. Handbuch zu den Dialekten aus dem rom. Sprachgebiet, das heute noch für Studierende des rom. Wortschatzes unentbehrlich ist.

Quellen und Literatur

  • NDB 17, 303 f.
  • P. Wunderli, «Wilhelm Meyer-Lübke (1861-1936)», in Les Linguistes suisses et la variation linguistique, hg. von J. Wüest, 1997, 57-82
  • G. Schneider, «Die Junggrammatiker», in Lex. der Romanist. Linguistik 1/1, 2001, 176-189
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Wilhelm Meyer (Taufname)
Lebensdaten ∗︎ 30.1.1861 ✝︎ 4.10.1936