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DanielVischer

12.12.1932 Lausanne, reformiert, von Basel. Sohn des Paul, Pfarrers, und der Elisabeth geborene des Gouttes. Urenkel des Wilhelm (->). 1) 1958 Elisabeth Stocker, Tochter des Walter, Kaufmanns, 2) 2008 Verena Kuhn, Tochter des Gottfried, Romanisten. Gymnasium in Burgdorf, Studium und 1956 Diplom als Bauingenieur an der ETH Zürich, 1958 Promotion an der Technischen Hochschule Karlsruhe. 1957-1970 bei Motor Columbus in Baden, ab 1964 als Projektleiter von Wasserkraftwerken in Mittelamerika tätig. 1970-1998 ordentlicher Professor für Wasserbau und Direktor der Versuchsanstalt für Wasserbau, Hydrologie und Glaziologie an der ETH Zürich. In seiner Forschung widmete sich Daniel Vischer der hydromechanisch zweckmässigen Gestaltung von Wasserbauten, den Geschiebebewegungen in Flüssen, der Entstehung und Ausbreitung von Naturgefahren sowie der Geschichte des Wasserbaus. Er war unter anderem 1980-1992 Mitglied der Eidgenössischen Wasserwirtschaftskommission (1980-1983 Präsident), 1972-1994 des Schweizerischen Talsperrenkomitees (1991-1994 Präsident) und 1997-2002 der Nationalen Plattform Naturgefahren. 1992 Dr. h.c. der Universität Stuttgart.

Quellen und Literatur

  • Vermessung, Photogrammetrie, Kulturtechnik, 1998, Nr. 5, 299
  • Wasser, Energie, Luft, 2002, H. 11/12, 350
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Zitiervorschlag

Bruno Meyer: "Vischer, Daniel", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 31.07.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/048991/2013-07-31/, konsultiert am 15.04.2024.