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HansZeller

27.2.1926 Wädenswil,28.8.2014, ref., von Zürich. Sohn des Johannes, Geistlichen, und der Meta geb. Gubler. Rosmarie Thumm, Germanistikprof., Tochter des Fritz, SBB-Beamten. 1945-53 Stud. der Physik und der Chemie, dann der Germanistik und der Altphilologie in Zürich, 1953 Promotion. 1953-65 Gymnasiallehrer. 1965-68 Prof. für dt. Literatur an der Univ. Zürich, 1968-93 o. Prof. für dt. Literatur an der Univ. Freiburg. Im Rahmen der hist.-krit. Gesamtausgabe 1958-96 Herausgeber der Gedichte Conrad Ferdinand Meyers und ab 1998 von dessen Briefwechsel. Z.s Arbeiten vereinen strukturalist. Ansätze mit der Frage nach adäquaten editor. Darstellungsverfahren für komplizierte Manuskripte. Sie legten den Grundstein für wichtige Ausgaben anderer Herausgeber und stimulieren bis ins 21. Jh. hinein Theorie und Praxis der neueren Editionsphilologie.

Quellen und Literatur

  • «Zur gegenwärtigen Aufgabe der Editionstechnik», in Euphorion 52, 1958, 356-377
  • Edition als Wiss., hg. von G. Martens, W. Woesler, 1991 (Neudr. 2012)
  • K. Hurlebusch, «Ein grosser Philologe», in Editionen in der Kritik 2, hg. von H.-G. Roloff, 2008, 169-210
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 27.2.1926 ✝︎ 28.8.2014

Zitiervorschlag

Reuss, Roland: "Zeller, Hans", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 08.07.2015. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/049025/2015-07-08/, konsultiert am 28.10.2020.