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Johann AntonKnill

30.5.1804 Appenzell, 1.6.1878 Appenzell, kath., von Appenzell. Sohn des Josef, Totengräbers, und der Maria Barbara geb. Stark. Elementar- und Lateinschule in Appenzell, 1821-26 Kollegium St. Michael in Freiburg, 1826-29 Priesterseminare in Luzern und Chur, 1829 Priesterweihe, dann Kaplan in Appenzell, 1829 Pfarrer in Haslen (AI), 1836 in Gonten, 1840-78 Standespfarrer und bischöfl. Kommissar in Appenzell, päpstl. Ehrenkämmerer und Pronotar. Als Förderer der Schule initiierte K. 1857 die kant. Lehrerkonferenz zur Fortbildung, verfasste Lehrmittel und regte Schulhausbauten an. Er erforschte die Geschichte der Innerrhoder Pfarreien und rekonstruierte die Ehe- und Sterbebücher Appenzells ab 1620. Mit seinem Bruder, dem Arzt Johann Baptist (1807-73), gründete er 1853 die Waisenanstalt Steig in Appenzell mit.

Quellen und Literatur

  • LAA, Dok. Johann Anton K.
  • AWG, 168 f.
  • F. Stark, Aus Heimat und Kirche, 1993, 110-141
  • H. Bischofberger, Rechtsarchäologie und rechtl. Volkskunde des eidg. Standes Appenzell Innerrhoden 2, 1999, 1048, (mit Bibl.)
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