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JeanVillain

13.6.1928 Zürich, 8.9.2006 Prenzlau (Brandenburg), von Genf. Sohn des Rudolf Brun und der Jeanne geborene Gyger. Urenkel des Johann Ludwig Spyri. 1) Maria Giovanna Modena geborene Bavastro, 2) Dorothee Ingrid Jähnig geborene Hess. Gymnasium in Trogen. Ab 1950 Mitglied der PdA. 1961 Emigration in die DDR. Vorsitzender der DDR-Sektion der PdA. Längere Reisen mit Aufenthalten in Israel, Italien, Frankreich, Nordafrika, später Indien, Kuba und südliches Afrika. Journalistische Tätigkeit unter anderem für das "Volksrecht" und den "Vorwärts" sowie für die Ostberliner "Weltbühne", 1949-1961 als ständiger Mitarbeiter, und für weitere DDR-Zeitschriften wie die "Neue Berliner Illustrierte". Jean Villain vermittelte schweizerische Gegenwartsliteratur in der DDR und verfasste politische und literaturkritische Zeitungsartikel und Reportagen. Er schrieb auch autobiografische Romane und eine Biografie über seine Urgrosstante Johanna Spyri.

Quellen und Literatur

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Kurzinformationen
Variante(n)
Marcel Bruno Brun (Geburtsname)
Lebensdaten ∗︎ 13.6.1928 ✝︎ 8.9.2006

Zitiervorschlag

Michael Schaer Rodenkirch: "Villain, Jean", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.06.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/049062/2011-06-29/, konsultiert am 17.07.2024.