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JacquesThévoz

Selbstporträt von Jacques Thévoz, aufgenommen in Freiburg in den 1950er Jahren © Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg, Sammlung Jacques Thévoz.
Selbstporträt von Jacques Thévoz, aufgenommen in Freiburg in den 1950er Jahren © Kantons- und Universitätsbibliothek Freiburg, Sammlung Jacques Thévoz.

19.4.1918 Freiburg, 1.3.1983 Russin, von Delley. Sohn des Felix, Dienstchefs der kantonalen Polizeidirektion, und der Marie Jeanne geborene Pinget, Hausfrau und Dichterin. Bruder der Madeleine Emma Joye-ThévozMadeleine Blanc, Tochter des Charles, Postverwalters. Abgebrochenes Architekturstudium, Lehre als Karosseriebauer. Der autodidaktische Fotograf und Filmemacher entfaltete sein Talent mit einem kritischen und freien Geist, was sich in seinem vielfältigen Werk, bestehend aus Landschaften, Stillleben, Porträts, Aktbildern und zahlreichen vor allem im Kanton Freiburg realisierten Reportagen niederschlug. 1949, 1951 und 1952 erhielt er eidgenössische Stipendien, dann schloss er die Fotografieschule Vevey ab. Er reiste viel und arbeitete für das Westschweizer Fernsehen sowie mit Jean-Pierre Goretta zusammen. Jacques Thévoz drehte 20 Filme, darunter 1969 "Die Schweiz" und 1981 "Vulcain".

Quellen und Literatur

  • MEL, Sammlung
  • KUBF, Nachlass
  • Jacques Thévoz, Ausstellungskat. Freiburg, 1990
  • Histoire du cinéma suisse 1966-2000, hg. von H. Dumont, M. Tortajada, 2007, 58 f.
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Zitiervorschlag

Daniel Girardin: "Thévoz, Jacques", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 24.01.2023, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/049072/2023-01-24/, konsultiert am 25.05.2024.