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HansMeggeli

zwischen 1440 und 1450, 24.11., vermutlich nach 1519 . Zwischen 1488 und 1504 zweimal Zehntmeister, 1490-1504 Ratsherr, zwischen 1505-16 je dreimal Appenzeller Landammann und Altammann. Auf M.s Bemühungen geht die Aufnahme Appenzells als 13. Ort der Alten Eidgenossenschaft zurück. Er versuchte, die kirchl. und steuerl. Bindungen an die Fürstabtei St. Gallen zu lösen. M. war 1489 einer der Initianten des Rorschacher Klosterbruchs. Unter Umgehung des Abtes erwirkte er 1518, nach vierjährigen Bemühungen, vergeblich eine päpstl. Bulle zur Abkurung von Gebieten im Appenzeller Vorderland von den sankt-gall.-äbt. Pfarreien im Rheintal. M. stand 1500 in Diensten des mailänd. Hzg. Ludovico Sforza und wurde der Teilnahme beim Verrat von Novara beschuldigt, 1504 indes durch die Tagsatzung rehabilitiert. Pannerherr in der Schlacht von Marignano.

Quellen und Literatur

  • AWG, 207
  • AppGesch 1
  • F. Stark, Heimat und Kirche, 1993, 229-234

Zitiervorschlag

Bischofberger, Hermann: "Meggeli, Hans", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.05.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/049154/2008-05-29/, konsultiert am 30.11.2020.