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AdolfVivell

19.5.1878 Wolfach (Schwarzwald), 7.7.1959 Zürich, Deutscher, ab 1909 von Olten. Sohn des Adolf und der Louise geborene Kammerer. 1904 Emma Johanna Schneider, Tochter des Johann Jakob. Gärtnerlehre an der Grossherzoglichen Hofgärtnerei in Baden-Baden, Fortbildung unter anderem an der Gartenbauschule Bad Köstritz (Thüringen). Adolf Vivelli liess sich 1904 in Olten nieder. Aufgrund seines an der Schweizerischen Landesausstellung 1914 in Bern angelegten Gartens durfte er nach Dekret des Bundesverwaltungsgerichts ab 1936 erstmals die Berufsbezeichnung Gartenarchitekt führen. Für den Architekten Henry Berthold von Fischer konzipierte Vivell zahlreiche Architekturgärten. Er gehörte zu den Gründern des Bunds Schweizer Gartenarchitekten und führte Büros in Basel, Lausanne und Zürich. Seine Söhne Adolf, Edgar und Helmut absolvierten ihre Ausbildung im väterlichen Betrieb und führten als Gartenarchitekten das Werk des Vaters weiter.

Quellen und Literatur

  • Archiv für Schweizer Landschaftsarchitektur, Rapperswil, Nachlass
  • Architektenlex., 551
  • U. Weilacher, P. Wullschleger, Landschaftsarchitekturführer Schweiz, 2002, 99 f., 279
  • C. Waeber, Le jardin du manoir à Villars-sur- Marly, «Topiaria helvetica», in , 2014, 53-60.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 19.5.1878 ✝︎ 7.7.1959

Zitiervorschlag

Thomas Freivogel: "Vivell, Adolf", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 27.12.2014. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/049202/2014-12-27/, konsultiert am 19.04.2024.