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EugenZiegler

21.8.1871 St. Gallen, 23.1.1946 St. Gallen, reformiert, von St. Gallen. Sohn des Karl, Kaufmanns, und der Charlotte von Gonzenbach. Enkel des Jakob Melchior (->). 1907 Clara Stockar. 1889-1895 Studium der Geistes- und Sprachwissenschaften sowie der Nationalökonomie an den Universitäten Genf, Berlin und Zürich, 1896 Dr. phil. Aufenthalt in Paris, Bekanntschaft unter anderem mit Arnold Hünerwadel und Carl Albrecht Bernoulli. Freier Schriftsteller in Zürich, Mitredaktor der Monatsschrift "Die Schweiz". Reisen unter anderem nach England, Italien und in die skandinavischen Länder. 1903 Kauf der Burghalde in Lenzburg, die in den nächsten Jahren geistiger Treffpunkt von Schriftstellern und Künstlern wurde. Eugen Ziegler bekleidete mehrere öffentliche Ämter und war als Mitglied der Bauern- und Bürgerpartei 1925-1935 Aargauer Grossrat. Er schrieb Erzählungen, Einakter und historische Abhandlungen ("Aus meiner Pariser-Mappe" 1906).

Quellen und Literatur

  • H. Kaeslin, «Eugen Ziegler», in Lenzburger Njbl. 21, 1950, 12-21
  • BLAG, 898 f.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 21.8.1871 ✝︎ 23.1.1946

Zitiervorschlag

Ingrid Bigler-Marschall: "Ziegler, Eugen", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 07.08.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/049594/2013-08-07/, konsultiert am 23.07.2024.