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PaulusUsteri

29.10.1768 Zürich, 13.10.1795 Zürich, ref., von Zürich. Sohn des Hans Martin (->). Bruder des Johann Martin (->). Cousin von Leonhard (->) und Paul (->). Ledig. Nach einer kaufmänn. Lehre Zeichenunterricht bei Johann Balthasar Bullinger, Johann Heinrich Meyer und Johann Caspar Füssli, später bei Valentin Sonnenschein. 1790 Reise nach Italien und Frankreich. Rückkehr nach Zürich und Aufnahme ins Scharfschützenkorps von Salomon Landolt, 1793 Oberleutnant. Mitglied der Zürcher Dilettanten um Salomon Gessner und Mitgründer der Zürcher Künstlergesellschaft. U. war ein bedeutender Zeichner, dessen brutale Darstellungen, zuweilen hist.-satir. Fantasien sowie Bilder von Hexen und Gespenstern, ausserhalb der damaligen Schweizer Norm standen.

Quellen und Literatur

  • SKL 3, 356
  • Facetten der Romantik, Ausstellungskat. Olten, 1999, 121 f.
  • Helvet. Merkwürdigkeiten, hg. von E. Bierende et al., 2010, 63-78
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Lebensdaten ∗︎ 29.10.1768 ✝︎ 13.10.1795