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WalterTrösch

21.11.1875 Herzogenbuchsee, 19.6.1959 Olten, reformiert, von Thunstetten. Sohn des Friedrich und der Maria Anna geborene Burri. 1907 Anna Margaretha Bard. 1893-1897 Schriftsetzerlehre in Münsingen. Bis 1904 lebte und arbeitete Walter Trösch unter anderem in Paris, London und New York und absolvierte eine Weiterbildung zum Maschinensetzer in Berlin. 1904 gründete er in Olten eine Druckerei für die Herausgabe der sozialdemokratischen "Neuen Freien Zeitung", die 1905-1920 erschien. Trösch betrieb Druckerei und Verlag bis mindestens 1927 und verlegte pazifistische und sozialistische Texte sowie literarische Schriften, unter anderem von Elisabeth Teslin, Alexander Axelrod, Herman Greulich, Auguste Forel, Edward Stilgebauer und Leonhard Ragaz. 1908-1912 und 1912-1921 amtierte er als sozialdemokratischer Solothurner Kantonsrat (Präsident 1920-1921).

Quellen und Literatur

  • Im Kampf um ein Lebensziel, [1955]
  • Blaser, Bibl., 1181
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Zitiervorschlag

Erich Trösch: "Trösch, Walter", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 16.11.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/049758/2012-11-16/, konsultiert am 15.04.2024.